HHVA-Zukunftstag 2026

23.04.2026

Fünf Mädchen und sieben Jungen waren zum offiziellen Boys und Girly Day zu Besuch bei HHVA.

Und erhielten viele spannenden, technische Einblicke.

Am 23. April 2026 war es wieder so weit: Um 08:30 Uhr begrüßte Herr Rech, technischer Geschäftsführer der Hamburg Verkehrsanlagen GmbH (HHVA), zwölf neugierige Kinder zum diesjährigen Zukunftstag.

In zwei Gruppen aufgeteilt, erkundeten die Mädchen und Jungen neun unterschiedliche Stationen – von Theorie bis Praxis war alles dabei. Gegen 15:30 Uhr endete ein spannender Tag voller Eindrücke.

HHVA ist es wichtig, jungen Schülerinnen und Schülern einen lebendigen Einblick in die Vielfalt des Berufslebens zu geben. HHVA möchte Mädchen und Jungs für die abwechslungsreichen Aufgaben im Bereich Elektrotechnik begeistern – was mit fünf Teilnehmerinnen und sieben Teilnehmenden gelungen ist. Unter dem Motto „Veranschaulichte Theorie und spannende Praxis“ konnten die Kinder erleben, wie Technik im Alltag funktioniert.

Die Stationen im Überblick:

Unternehmensvorstellung
Wer ist Hamburg Verkehrsanlagen – und was genau macht HHVA eigentlich für die Freie und Hansestadt Hamburg? In dieser Einheit erfuhren die Kinder, wo ihnen unsere Arbeit im Stadtbild überall begegnet.

Beleuchtungskunde
Wie funktioniert Straßenbeleuchtung? Worin unterscheiden sich konventionelle Leuchten von moderner LED-Technik? Und was hat das Ganze mit Umwelt- und Insektenschutz zu tun? Neben vielen „Aha“-Momenten konnten die Kinder auch die Ulbricht-Kugel bestaunen, mit der bei HHVA-Beleuchtungskomponenten auf Herz und Nieren geprüft geprüft werden.

Einsatzleitstelle mit Störungs-App
In der Einsatzleitstelle laufen alle Störungsmeldungen zusammen – per App, Telefon, E-Mail oder über den Hamburger Melde-Michel. Die Mitarbeitenden koordinieren von hier aus die Einsätze der Monteure. Die Schülerinnen und Schüler durften selbst eine Störmeldung eingeben und live verfolgen, was anschließend damit passiert.

LSA-Prüflabor
Im hauseigenen Prüflabor lernten die Kinder die ThermiCam kennen. Über Wärmebilder kann damit zum Beispiel das Verkehrsaufkommen gezählt oder ein Bedarfssignal an einer Ampel ausgelöst werden. Technik, die im Alltag oft unbemerkt bleibt, wurde hier greifbar gemacht.

Werkstattwagen und Steuergerätekunde
Am Werkstattwagen konnten die Kinder entdecken, welche Geräte die Monteure für ihre Einsätze auf Hamburgs Straßen benötigen – und wie diese mit den Steuergeräten verbunden werden. So wurde schnell klar: Ohne die passende Ausrüstung steht im wahrsten Sinne des Wortes vieles „auf Rot“.

Hubarbeitsbühne
37 Meter Höhe? Für die jungen Teilnehmenden kein Problem! Viele nutzten die Gelegenheit, in luftige Höhen zu fahren und die Stadt aus einer neuen Perspektive zu sehen – trotz windigen Wetters ein echtes Highlight.

Masten-Zugmaschine
An einem LKW wurde anschaulich demonstriert, was der „tote Winkel“ bedeutet. So wurde deutlich, warum ein Abbiegeassistenzsystem für mehr Sicherheit im Straßenverkehr so wichtig ist – nicht nur für Lkw-Fahrende, sondern für alle Verkehrsteilnehmenden.

Bau einer elektronischen Schaltung
Mit einem Bausatz sammelten die Schülerinnen und Schüler erste, eigene Erfahrungen im Bau elektronischer Schaltungen. Mit etwas Geduld und Unterstützung entstand bei allen am Ende eine funktionierende kleine Ampel – ein sichtbares Erfolgserlebnis.

E-Mobilität
Zum Abschluss drehte sich alles um die Elektromobilität. Anhand eines unternehmenseigenen Elektrofahrzeugs und eines Ladevorgangs wurde gezeigt, wie das Laden funktioniert und welche Rolle die E-Mobilität für eine moderne, nachhaltige Stadt spielt.

Nach einem Tag voller Entdeckungen, technischer Überraschungen und neuer Erfahrungen gingen die Kinder müde, aber sichtlich begeistert nach Hause.