Mehr Lebensqualität

Mehr Lebensqualität in den Quartieren

Die Ansprüche an den öffentlichen Raum steigen, insbesondere in den verdichteten Gebieten der Stadt. In einer wachsenden Stadt muss es daher das Ziel sein, die Lebens- und Aufenthaltsqualität insbesondere dort zu erhalten und weiter zu verbessern, wo die Menschen leben, arbeiten und sich aufhalten. Dafür werden vereinzelt Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung umgesetzt. Tempo 30 erhöht die Aufenthaltsqualität und macht die Straßen sicherer und ruhiger. Die erfolgreiche Umsetzung in den letzten Jahrzehnten soll insbesondere im Bezirksstraßennetz fortgeführt werden.

Eine attraktive Innenstadt für alle

Die Entwicklung der Innenstadt besitzt in der Stadtentwicklung Hamburgs eine herausgehobene Stellung. Gemeinsam haben die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW), das Bezirksamt Mitte, die heutige Behörde für Verkehr und Mobilitätswende und die Behörde für Inneres und Sport ein Handlungskonzept zur Weiterentwicklung der gesamten Hamburger Innenstadt erarbeitet. Das Konzept wurde im Februar 2020 vorgestellt. Die Neugestaltung des Jungfernstiegs, der Mönckeberg-/ Steinstraße und des Rathausquartiers wird bereits umgesetzt. In den nächsten Jahren sollen das Kontorhausviertel und der Hopfenmarkt folgen.

Autoarmer Jungfernstieg

Die Umgestaltung des Jungfernstiegs ist das zentrale Pilotprojekt auf dem Weg zu einer autoarmen Innenstadt. Die Aufenthaltsqualität und die Verkehrssicherheit am Jungfernstieg wurden durch diese Maßnahme spürbar verbessert.

Mönckebergstraße-Steinstraße

Zur Stärkung der Aufenthaltsqualität im Bereich Mönckebergstraße und Steinstraße werden die Busverkehre dauerhaft auf beide Straßen aufgeteilt und die Steinstraße wird im Bereich Domplatz bis Jacobikirchhof eine Kommunaltrasse.

Erfahren Sie hier mehr über das „Handlungsprogramm der Strategie Mobilitätswende“ auf der offiziellen Seite der FHH: https://www.hamburg.de/bvm/verkehrsentwicklungsplanung/12917490/themen/

HHVAs Beitrag zu „Mehr Lebensqualität“

Um eine verbesserte Lebensqualität im öffentlichen Raum der Stadt Hamburg zu erreichen, passt HHVA die entsprechenden verkehrs- und beleuchtungstechnischen Infrastrukturen kontinuierlich an. Dazu gehört eine adaptierte Akustik der Blindensignalanlagen, die sich nur im Bedarfsfalle lautschaltet, die Anpassung der Lichtsignalanlagen für Tempo-30-Zonen, nach Erfordernis eine verbesserte Beleuchtung bei Gehwegen und Plätzen, Poller-Anlagen als Zugangsbarriere für verkehrsberuhigte oder besondere Bereiche sowie der Betrieb von Ladesäuleninfrastrukturen für emissionsarme E-Fahrzeuge.