Weiterer Meilenstein im Aufbau der neuen LSA-Zentralsteuerung erreicht

07.07.2025

Im Rahmen des Projektes „Neue LSA-Zentralsteuerung (NLZ)“ baut und betreibt HHVA ein vollständig neues Zentralensystem mit einem standortredundanten Verkehrsrechner für die FHH mit ihren Anwendern der Hamburger Polizei sowie dem LSBG und der HPA.

Hamburg Verkehrsanlagen GmbH (HHVA) ist

als Realisierungsträgerin für den Bau und Betrieb von Lichtsignalanlagen (Ampeln) in der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) verantwortlich. Dazu gehört, dass HHVA für den Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), die Hamburg Port Authority (HPA), die Autobahn GmbH und die Verkehrsleitzentrale der Polizei Hamburg (VLZ) die übergeordneten zehn Verkehrsrechner zu den 1.765 Lichtsignalanlagen betreibt. Diese Verkehrsrechner sind inzwischen technologisch überholt und werden durch ein neues, zentrales System ersetzt.

Im Rahmen des Projektes „Neue LSA-Zentralsteuerung (NLZ)“ baut und betreibt HHVA ein vollständig neues Zentralensystem mit einem standortredundanten Verkehrsrechner für die FHH mit ihren Anwendern der Hamburger Polizei sowie dem LSBG und der HPA.

Ende Juli 2025 wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht: Nach einer europaweiten Ausschreibung erfolgte der Zuschlag für die Lieferung und Implementierung der dazugehörigen neuen Verkehrsrechner-Software an die Firma Yunex GmbH. Die neue Hosting-Plattform für das System wird von HHVA bereitgestellt.

Die NLZ

ist Basis für eine KRITIS-konforme, zukunftsfähige Systemarchitektur der Verkehrssteuerung, die für kommende Anforderungen intelligenter Verkehrssysteme gerüstet ist. Sie ermöglicht eine deutlich verbesserte Orchestrierung aller Lichtsignalanlagen für eine dynamische Verkehrslenkung im Hinblick auf den generellen Verkehrsfluss, die Busbeschleunigung sowie Bevorrechtigung von Einsatzkräften. Modernste, standardisierte und offene Schnittstellen sorgen für eine hohe Flexibilität und eine einfache Anbindung externer Systeme insbesondere der VLZ, des LSBG und der HPA.

Damit wird der Grundstein für eine zukunftsweisende, intelligente Steuerung aller städtischen Lichtsignalanlagen gelegt – ein zentraler Beitrag zur nachhaltigen Mobilitätswende in Hamburg mit dem Umweltverbund aus Fuß-, Rad- und dem öffentlichen Nahverkehr. Die Implementierung des neuen Systems soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein und wird damit das größte ihrer Art in Deutschland.

NLZ-Projektteam

eingerahmt von der technischen Geschäftsführung und der Abteilungsleitung